Förderung für die Digitalisierung 2026: Zuschüsse, Kredite und Digitalbonus in allen 16 Bundesländern
Stand: 20.10.2026 · nächste Prüfung bis 04.01.2027
Kurz zusammengefasst
- Bund, Beratung: Das BAFA zahlt je nach Region 50 oder 80 Prozent von höchstens 3.500 Euro Beratungskosten. Die Beratungsfirma muss beim BAFA registriert sein. Die Richtlinie gilt für Anträge bis 31.12.2026.
- Bund, Kredit:
Der ERP-Förderkredit Digitalisierung der KfW finanziert Hard- und Software samt Beraterkosten. In Stufe 2 und 3 gibt es zusätzlich 3 oder 5 Prozent Zuschuss, höchstens 200.000 Euro. - Länder: In 15 Ländern fanden wir mindestens ein laufendes Landesprogramm für Digitalisierung. Für Niedersachsen enthält unsere Programmliste keines mehr (Stand: Oktober 2026).
- Beendet:
Der Digitalbonus in Niedersachsen und Thüringen, der DIGI-Zuschuss Hessen, die Digitalprämie Berlin, go-digital und Digital Jetzt sind beendet. - Antrag vor Auftrag: BAFA, Digitalbonus.Bayern, MID in NRW und Digi-Z in Sachsen fördern nur Vorhaben, die vor dem Antrag oder der Freigabe nicht begonnen haben. Bei mehreren Programmen zählt schon ein Vertrag als Beginn.
- De-minimis: Viele Zuschüsse sind De-minimis-Beihilfen. Davon darf ein Unternehmen von einem Mitgliedstaat in drei Jahren höchstens 300.000 Euro erhalten. Verbundene Unternehmen zählen dabei als ein Unternehmen.
- Kostenfrei: Die Mittelstand-Digital Zentren bleiben laut eigener Angabe kostenfrei und anbieterneutral. Das neue Netzwerk startet im Januar 2027.
Bundesprogramme für die Digitalisierung
| Programm | Art | Kernkonditionen | Status (Stand: Oktober 2026) |
|---|---|---|---|
| Zuschuss für Beratung | 80 Prozent, höchstens 2.800 Euro, in den neuen Ländern mit den Regionen Lüneburg und Trier, ohne Berlin und Region Leipzig; sonst 50 Prozent, höchstens 1.750 Euro | ||
| Darlehen mit Zuschuss | Kredit bis 7,5 Mio. Euro (Stufe 1) oder 25 Mio. Euro (Stufe 2 und 3); Zuschuss 3 Prozent (Stufe 2) oder 5 Prozent (Stufe 3) des ausgezahlten Kredits, höchstens 200.000 Euro | aktiv, Antrag vor Beginn über einen Finanzierungspartner | |
| ZIM | Zuschuss für Innovationsprojekte | – | seit 07.07.2026 vorübergehend keine Anträge, außer mit internationalen Partnern in bi- und multilateralen Ausschreibungen |
| Mittelstand-Digital Zentren | kostenfreie Information und Begleitung | kein Geld an das Unternehmen | laufendes Netzwerk endet schrittweise bis Ende 2026, neue Zentren ab Januar 2027 |
| European Digital Innovation Hubs | kostenfreie oder vergünstigte Leistungen | Leistungen im Wert bis 200.000 Euro je KMU in drei Jahren | aktiv, 16 Hubs in Deutschland |
| go-digital | Zuschuss für Beratung | – | beendet, die Richtlinie galt bis 31.12.2024 |
| Digital Jetzt | Investitionszuschuss | – | beendet, befristet bis Ende 2023 |
Ab 2027 decken alle neuen Mittelstand-Digital Zentren auch Cybersicherheit ab. Kostenfreie Stellen listet die Seite
Förderung Digitalisierung nach Bundesland
Die Tabelle nennt je Land die Programme für Digitalisierung aus unserer Liste, auch beendete. Programme nur für KI zeigt der Ratgeber
| Land | Programm | Art | Kernkonditionen | Status (Stand: Oktober 2026) |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | Darlehen mit Tilgungszuschuss | aktiv; Nachfolger der Digitalisierungsprämie Plus | ||
| Bayern | Digitalbonus.Bayern | Zuschuss | bis 50 Prozent; Standard bis 7.500 Euro, Plus bis 30.000 Euro; kleine gewerbliche Unternehmen mit Betriebsstätte in Bayern, unter 50 Beschäftigten, höchstens 10 Mio. Euro Umsatz oder Bilanzsumme | aktiv bis 31.12.2027; Kontingent für Oktober ausgeschöpft, neue Anträge ab 02.11.2026, 10 Uhr |
| Berlin | Transfer BONUS, Standardvariante Digitalisierung | Zuschuss | bis 70 Prozent, höchstens 45.000 Euro, für Projekte mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder technologieorientierten Entwicklungsdienstleistern | aktiv, Anträge bis 31.12.2026; Digitalprämie Berlin beendet, der InvestitionsBONUS, auf den die IBB verweist, ebenfalls |
| Brandenburg | Zuschuss für Beratung, Umsetzung und Schulung | 50 Prozent; höchstens 50.000 Euro (Beratung), 250.000 Euro (Implementierung), 50.000 Euro (Schulung); je Projekt mindestens 5.000 Euro Ausgaben | aktiv, Richtlinie bis 30.06.2027 | |
| Bremen | Beratungsförderung Digitalisierung und Arbeit 4.0, Digitaler Mittelstand KI | Zuschuss für Beratung; Zuschuss für Umsetzung | Beratung bis 50 Prozent, höchstens 5.000 Euro; Digitaler Mittelstand KI 40 oder 30 Prozent, höchstens 17.000 Euro | Beratung aktiv; Digitaler Mittelstand KI: für 2026 keine Mittel mehr |
| Hamburg | Hamburg Digital Check, Hamburg-Kredit Digital | Zuschuss für Beratung; Darlehen mit Zuschuss | Check bis 50 Prozent, höchstens 7.500 Euro; Kredit 25.000 bis 2,5 Mio. Euro plus Zuschuss bis 12 Prozent, höchstens 20.000 Euro | Check: vollständige Anträge bis 16.11.2026; Kredit aktiv bis spätestens 31.12.2028 |
| Hessen | Digitalisierungsberatung Hessen, Distral | Zuschuss für Beratung; Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten | Beratung höchstens 50 Prozent und 400 Euro je Tagewerk, über alle Programme höchstens 15 Tagewerke im Jahr | |
| Mecklenburg-Vorpommern | Zuschuss | 50 Prozent, höchstens 50.000 Euro; KMU bis 100 Beschäftigte; überwiegend selbstlernende KI | aktiv; frühere DigiTrans-Richtlinie von 2018: Status unklar | |
| Niedersachsen | Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ | Zuschuss (beendet) | war bis 35 Prozent (kleine) oder 20 Prozent (mittlere Unternehmen), höchstens 50.000 Euro; Beratung war nicht förderfähig | seit Ablauf des 31.12.2025 außer Kraft; kein laufendes Landesprogramm in unserer Liste, suchen Sie in der Förderdatenbank des Bundes |
| Nordrhein-Westfalen | MID – Digitalisierung, MID – Digitale Prozesse, GRW-Beratungserlass | Zuschuss; Zuschuss für Beratung; Zuschuss für Beratung | MID – Digitalisierung 50 Prozent, 4.000 bis 15.000 Euro, nur für marktgängige digitale Produkte; Digitale Prozesse höchstens 500 Euro je Tagewerk und 15.000 Euro; GRW bis 50 Prozent, höchstens 1.000 Euro je Tagewerk förderfähig | MID – Digitalisierung aktiv, monatliches Losverfahren; Digitale Prozesse: Antragsportal für 2026 geschlossen; GRW bis 31.12.2027, nur in GRW-Fördergebieten |
| Rheinland-Pfalz | Betriebsberatungsprogramm (158) | Zuschuss für Beratung | bis 50 Prozent, höchstens 500 Euro je Tagewerk, bis 20 Tagewerke in vier Kalenderjahren; Bereich „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz“ | aktiv; DigiBoost am 31.12.2024 außer Kraft getreten |
| Saarland | DigitalInvest KMU | Zuschuss | bis 50 Prozent (kleine) oder 30 Prozent (mittlere Unternehmen); Basis bis 12.500 Euro, Plus bis 20.000 Euro; förderfähige Ausgaben 3.000 bis 200.000 Euro | aktiv; Anträge nur in den Zeiträumen der Förderaufrufe |
| Sachsen | Digitalisierung Zuschuss EFRE (Digi-Z), Digitalisierungsdarlehen (Digi-D) | Zuschuss; Darlehen | Digi-Z bis 60 Prozent (Heranführung, Kleinstunternehmen), 50 Prozent (kleine) oder 35 Prozent (mittlere Unternehmen), Aufschlag bei Tarifbindung; Digi-D 30.000 bis 250.000 Euro, Zins 1,5 oder 2,5 Prozent | Digi-Z: seit 17.07.2026 Antragsstopp, außer Stadt Leipzig, Landkreis Leipzig und Landkreis Nordsachsen; Digi-D aktiv |
| Sachsen-Anhalt | Digital Innovation, IB-Digitalisierungsdarlehen | Zuschuss; Darlehen | Digital Innovation bis 50 Prozent, höchstens 70.000 Euro, Beraterleistungen höchstens 6.000 Euro; Darlehen 10.000 Euro bis 1,5 Mio. Euro, Nominalzins 3,80 Prozent | Digital Innovation: nächstes Antragsverfahren ab 16.11.2026, 13 Uhr, es endet nach 90 Anträgen; Darlehen aktiv |
| Schleswig-Holstein | DKU – Digitalisierung in kleinen Unternehmen, BIF Modul 1 | Zuschuss für Beratung und Umsetzung; Zuschuss | DKU höchstens 40 Prozent, Beratung bei Beraterkosten von 2.500 bis 20.000 Euro, Umsetzung bei 10.000 bis 200.000 Euro; BIF bis 40 Prozent, Projektvolumen mindestens 100.000 Euro | aktiv |
| Thüringen | InnoInvest, Beratungsrichtlinie | Zuschuss für Investitionen; Zuschuss für Beratung | InnoInvest Festbetrag von 2.500 Euro (Ausgaben ab 5.000 Euro) bis 200.000 Euro (Ausgaben bis 1 Mio. Euro); Beratung 50 Prozent von 950 Euro je Tagwerk, bis 20 Tagwerke | aktiv; Digitalbonus Thüringen beendet, die TAB verweist auf InnoInvest |
Digitalbonus: Was 2026 noch läuft
- Bayern: Der Digitalbonus.Bayern läuft bis 31.12.2027, mit einem festen Kontingent an Anträgen je Monat.
- Niedersachsen: Die Richtlinie ist mit Ablauf des 31.12.2025 außer Kraft getreten.
- Thüringen: Die Mittel sind ausgeschöpft. Eine Neuauflage ist laut TAB nach aktuellem Stand nicht geplant.
- Hessen:
Der DIGI-Zuschuss endete im Juni 2026. Weitere Förderaufrufe sind laut WIBank nicht vorgesehen.
Was gefördert wird
Die Tabelle zeigt Beispiele aus den Richtlinien.
| Bereich | Beispiele | Achten Sie auf |
|---|---|---|
| Beratung | BAFA, Hamburg Digital Check, Digitalisierungsberatung Hessen, Betriebsberatungsprogramm RLP, DKU Modul 1 | Das BAFA fördert konzeptionelle Beratung. Beratung, die auf Produkte des Beraters zielt, fördert es nicht. |
| Software | Digitalbonus.Bayern, KfW, DigitalInvest KMU, DKU Modul 2 (auch Software-Miete bis 36 Monate) | Standard-Software wie Bürosoftware fördert der Digitalbonus.Bayern nicht. |
| Hardware | KfW, DKU Modul 2, InnoInvest | |
| Digitalbonus.Bayern (eigener Förderbereich, auch Firewalls), KfW Stufe 2, Hamburg Digital Check, Digitalisierungsberatung Hessen (auch CyberRisiko-Check nach DIN SPEC 27076) | ||
| Schulung | InnoInvest schließt Schulungen aus. |
Der Digitalbonus.Bayern schließt auch Ersatzbeschaffungen und gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen aus.
Förderungen kombinieren: Kumulierung und De-minimis
Ob Sie Programme kombinieren dürfen, entscheiden die Regeln des Programms und die De-minimis-Grenze der EU.
Kumulierungsregeln der Programme
- BAFA: Die Richtlinie fördert keine Beratung, die ganz oder teilweise mit anderen öffentlichen Zuschüssen bezahlt wird.
- Hamburg Digital Check: Eine Kombination mit anderen nicht rückzahlbaren Zuschüssen aus EU-, Bundes- oder Landesprogrammen ist nicht möglich. Ein Förderdarlehen ist erlaubt, aber begrenzt.
- MID – Digitale Prozesse: Weitere öffentliche Zuschüsse sind ausgeschlossen. Öffentliche Darlehen und Bürgschaften sind erlaubt.
L-Bank :Digitalisierungsprämie und Tilgungszuschuss der L-Bank lassen sich nicht kombinieren. Den ERP-Förderzuschuss der KfW können Sie zusätzlich beantragen.- Sachsen: Digi-Z lässt sich etwa mit dem Digitalisierungsdarlehen kombinieren, wenn dieses ergänzend genutzt wird.
Die De-minimis-Grenze
De-minimis-Beihilfen sind kleine Beihilfen nach der Verordnung (EU) 2023/2831.
- Höchstbetrag: Ein einziges Unternehmen darf von einem Mitgliedstaat in drei Jahren höchstens 300.000 Euro De-minimis-Beihilfen erhalten (Artikel 3 Absatz 2).
- Zeitraum: Bei jeder neuen Beihilfe zählen die vergangenen drei Jahre (Erwägungsgrund 11).
- Verbund: Unternehmen, die etwa über die Mehrheit der Stimmrechte verbunden sind, zählen als ein einziges Unternehmen (Artikel 2 Absatz 2).
- Zeitpunkt: Maßgeblich ist der Tag, an dem Sie einen Rechtsanspruch erwerben, nicht die Auszahlung (Artikel 3 Absatz 3).
- Register: Seit 1. Januar 2026 erfassen die Mitgliedstaaten De-minimis-Beihilfen in einem zentralen Register (Artikel 6 Absatz 1). Bis das Register drei Jahre abdeckt, geben Sie frühere De-minimis-Beihilfen in einer Erklärung an (Artikel 7 Absatz 4).
- Laufzeit: Die Verordnung gilt bis 31.12.2030 (Artikel 8).
Antrag in 6 Schritten und häufige Fehler
- Vorhaben beschreiben: Notieren Sie Ziel, Kosten und Start.
- Programm wählen: Prüfen Sie Landesprogramm, BAFA und KfW. Achten Sie auf Kumulierungsregeln.
- Angebote einholen: Mehrere Programme verlangen ein Angebot mit dem Antrag. InnoInvest verlangt drei Vergleichsangebote je Wirtschaftsgut.
- Pflichtschritte erledigen:
Beispiele sind der KfW-Digitalisierungs-Check (Stufe 1), die Pflichtberatung bei BIG-Digital und die Förderempfehlung der Kammer beim Betriebsberatungsprogramm in Rheinland-Pfalz, etwa für Beratung zu Digitalisierung und KI. - Antrag stellen und Freigabe abwarten: Beginnen Sie erst, wenn das Programm es erlaubt.
- Umsetzen und nachweisen: Reichen Sie die Nachweise fristgerecht ein, beim BAFA spätestens sechs Monate nach dem Informationsschreiben.
Ab wann Sie beginnen dürfen
| Programm | Frühester Start | Gilt schon als Beginn |
|---|---|---|
| BAFA | nach dem Informationsschreiben der Leitstelle | Abschluss des Beratungsvertrags |
| Digitalbonus.Bayern | rechtsverbindliche Bestellung oder Auftrag, auch mündlich | |
| MID – Digitalisierung (NRW) | nach dem Zuwendungsbescheid | rechtskräftige Vereinbarung mit beteiligten Partnern |
| Digi-Z (Sachsen) | nach der Bestätigungsmail der SAB | Vertragsabschluss, An- und Bezahlung einer Rechnung |
| Hamburg Digital Check | Antrag vor Beginn bei der IFB Hamburg | Abschluss von Lieferungs- oder Leistungsverträgen |
| nach der von der ILB bestätigten Eingangsmeldung des Antrags | Beginn der Arbeiten | |
| BIF Modul 1 (Schleswig-Holstein) | nach Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn oder Zuwendungsbescheid | verbindlicher Auftrag |
Beim KfW-Kredit stellen Sie den Antrag vor Beginn des Vorhabens bei einem Finanzierungspartner.
Häufige Fehler vermeiden
- Kein Vertrag und keine Bestellung, bevor das Programm den Beginn erlaubt.
- Für dieselbe Beratung nur ein Zuschuss, wenn ein Programm andere Zuschüsse ausschließt.
- Alle De-minimis-Beihilfen der letzten drei Jahre in der Erklärung angegeben.
- Fristen notiert, etwa 16.11.2026 beim Hamburg Digital Check.
- Keine Kosten eingeplant, die das Programm ausschließt, etwa Standard-Software beim Digitalbonus.Bayern.
- Beim BAFA: Die Beratungsfirma ist registriert.
Berater mit Förderkenntnis finden
Beratungsfirmen nach Bundesland zeigt
Über eine Förderung entscheidet allein die zuständige Förderstelle.
Häufige Fragen zur Förderung der Digitalisierung
Welche Fördermittel gibt es 2026 für die Digitalisierung?
Welche Fördermöglichkeiten bietet die Bundesregierung für die Digitalisierung?
Gibt es 2026 noch Fördermöglichkeiten für die Digitalisierung in NRW?
Ja, aber eingeschränkt (Stand: Oktober 2026). MID – Digitalisierung läuft mit einem monatlichen Losverfahren, nur für marktgängige digitale Produkte mit KI, maschinellem Lernen, Data Mining, Echtzeitverarbeitung oder AR/VR. Der GRW-Beratungserlass gilt nur in GRW-Fördergebieten und für KMU, die älter als fünf Jahre sind. Für MID – Digitale Prozesse und NRW.BANK.Impuls KI ist das Antragsportal geschlossen.
Welche Zuschüsse gibt es für die Digitalisierung in NRW?
- MID – Digitalisierung: 50 Prozent, 4.000 bis 15.000 Euro, nur für marktgängige digitale Produkte, Zugang über ein monatliches Losverfahren.
- MID – Digitale Prozesse: höchstens 500 Euro je Tagewerk und 15.000 Euro für Beratung; das Antragsportal für 2026 ist geschlossen.
- GRW-Beratungserlass: bis 50 Prozent der Beratungskosten, höchstens 1.000 Euro je Tagewerk förderfähig, nur in GRW-Fördergebieten für KMU älter als fünf Jahre.
- BAFA: 50 Prozent, höchstens 1.750 Euro, für Anträge bis 31.12.2026 und nur mit einer beim BAFA registrierten Beratungsfirma.
Gibt es den Digitalbonus Niedersachsen noch?
Nein. Die Richtlinie Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ ist mit Ablauf des 31.12.2025 außer Kraft getreten. Sie förderte Hard- und Software mit bis zu 35 Prozent bei kleinen und 20 Prozent bei mittleren Unternehmen, höchstens 50.000 Euro, aber keine Beratung. Ein laufendes Landesprogramm für Digitalisierung enthält unsere Liste nicht (Stand: Oktober 2026). Bundesprogramme wie BAFA und KfW stehen offen; beim BAFA gelten für Anträge bis 31.12.2026 in der Region Lüneburg 80 Prozent, im übrigen Niedersachsen 50 Prozent.
Gibt es den Digitalbonus Thüringen noch?
Nein. Laut Thüringer Aufbaubank sind die Mittel ausgeschöpft, und eine Neuauflage ist nach aktuellem Stand nicht geplant. Für Digitalisierung verweist die TAB auf InnoInvest: einen Zuschuss als Festbetrag von 2.500 bis 200.000 Euro für innovative Investitionen ab 5.000 Euro, ohne Schulungen. Beratung fördert die Beratungsrichtlinie mit 50 Prozent von 950 Euro je Tagwerk, bis zu 20 Tagwerke je Beratungsfall (Stand: Oktober 2026).
Welche Förderung gibt es für KMU?
Darf ich mehrere Förderprogramme kombinieren?
Hinweis: Dieser Ratgeber beschreibt den Stand vom 20.10.2026. Wir prüfen ihn spätestens am 04.01.2027 erneut.
Quellen
Alle Quellen haben wir am angegebenen Tag aufgerufen.
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BAFA: Förderrichtlinie Unternehmensberatungen für KMU vom 14.12.2022 in der Fassung vom 12.12.2024, Nr. 1 .2, 2.1, 2.2, 3.2, 4.2.1, 5.2, 7.2.2, 7.2.3 und 8 - BAFA: Förderung von Unternehmensberatungen für KMU (Programmseite, Geltungsdauer bis 31.12.2026)
-
KfW: Merkblatt ERP-Förderkredit Digitalisierung (KreditNr. 511 , Stand 23.04.2026), Antragsteller, Förderfähige Maßnahmen (Stufen 1 bis 3), Kreditbetrag, Antragstellung, ERP-Förderzuschuss -
KfW: ERP-Förderkredit Digitalisierung (511, 512), Produktseite, Abschnitt Zuschussbetrag - Förderzentrale Deutschland: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – vorübergehender Antragsstopp
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Bundesanzeiger: Förderbekanntmachung für ein bundesweites Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren vom 15.12.2025 (BAnz AT 22.12.2025 B2), Nr. 1 , 2.3 und 3.1.1 - Mittelstand-Digital: Neues Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren startet ab 1. Januar 2027 (Beitrag vom 19.10.2026)
-
Europäische Kommission: Netzwerk der European Digital Innovation Hubs in Deutschland ( EDIH-Katalog ) -
Europäische Kommission: FAQ European Digital Innovation Hubs, Fragen E.1 und E.8 ( Art. 28 AGVO) - BMWK: Pressemitteilung vom 28.12.2021, go-digital wird bis 2024 verlängert
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Verordnung (EU) 2023/2831 (De-minimis-Verordnung), Erwägungsgrund 11, Art. 2 Abs. 2 ,Art. 3 Abs. 2 und 3,Art. 6 Abs. 1 ,Art. 7 Abs. 4 undArt. 8 –EUR-Lex -
L-Bank : Digitalisierungsfinanzierung (Programmseite, Unsere Leistungen, Tilgungszuschüsse Stand 01.07.2025, ERP-Förderzuschuss) -
L-Bank : Merkblatt Digitalisierungsfinanzierung (Vordruck 8656, Stand 01.07.2026), Abschnitt Tilgungszuschuss (Digitalisierungsprämie für Vorhaben von 25.000 bis 250.000 Euro) - Digitalbonus.Bayern: Förderprogramm
- Digitalbonus.Bayern: Antragstellung (monatliches Kontingent)
- IBB: Digitalprämie Berlin (Aktuelle Information zum Programm)
- IBB: Berliner InvestitionsBONUS
- IBB Business Team: Transfer BONUS (Programmseite, Standardvariante Digitalisierung)
-
Land Berlin: Richtlinien für das Programm Transfer BONUS, Nr. 5 .1, 5.2 und 8.1 -
Land Brandenburg: Richtlinie BIG-Digital ,Nr. 2 .1.2, 2.1.3, 2.2, 4.3, 5.6, 7.1, 7.2 und 8 - BAB – Die Förderbank: Beratungsförderung Digitalisierung und Arbeit 4.0
- BAB – Die Förderbank: Digitaler Mittelstand KI
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IFB Hamburg: Förderrichtlinie Hamburg Digital Check (gültig ab 01.08.2025), Nr. 3 , 4, 5, 6, 7 und 8 - IFB Hamburg: Produktinformation Hamburg-Kredit Digital
- Land Hessen: Förderung der Digitalisierungsberatung (Programmseite des Abwicklers)
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WIBank: DIGI-Zuschuss Hessen (Hinweis zum Programmende) - Land Hessen, Digitales: Distral – Digitalisierung stärken, Transfer leben (Programmseite, Förderlinien 1 bis 4, Hinweis Einreichetermine)
-
Mecklenburg-Vorpommern: Richtlinie über die Gewährung von De-minimis-Zuwendungen zur Förderung der Anwendung von Künstlicher Intelligenz vom 10.06.2026 (AmtsBl. M-V 2026 S. 521),Nr. 1 .1, 3.1, 4.1, 5.1, 5.2 und 5.3 -
TBI Mecklenburg-Vorpommern: KI-Förderung , Informationen (Antragsvoraussetzungen) -
Landtag Mecklenburg-Vorpommern: Drucksache 8/62, Digitalisierung des Handels (DigiTrans RL M-V , in Kraft seit 22.10.2018) -
NBank: Richtlinie Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ, Nr. 5 .2, 5.4, 7.6 und 8 - NRW.BANK: Mittelstand Innovativ & Digital (MID) – Digitalisierung
- NRW.BANK: Mittelstand Innovativ & Digital (MID) – Digitale Prozesse, Hinweis zum Förderaufruf 2026
- NRW.BANK: NRW.BANK.Impuls KI
-
MWIKE NRW: GRW-Beratungserlass NRW (Stand 01.04.2026), Nr. 2 , 4.2, 4.3 und 8 - ISB Rheinland-Pfalz: Betriebsberatungsprogramm (158)
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ISB Rheinland-Pfalz: Förderrichtlinie DigiBoost, Nr. 6 .2 und 9 - Ministerium für Wirtschaft Saarland: DigitalInvest KMU (Programmseite)
- Serviceportal Saarland: Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen für KMU (DigitalInvest KMU), Voraussetzungen und Verfahrensablauf
- SAB: Förderrichtlinie Digitalisierung Zuschuss EFRE 2021 bis 2027 (Antragsstopp ab 17.07.2026)
- SAB: Digitalisierungsdarlehen (Digi-D)
- Investitionsbank Sachsen-Anhalt: Digital Innovation
- Investitionsbank Sachsen-Anhalt: IB-Digitalisierungsdarlehen 2021–2027
- WTSH: Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen (DKU)
- WTSH: BIF Modul 1 – Prozess- und Organisationsinnovationen
- Thüringer Aufbaubank: Digitalbonus Thüringen
- Thüringer Aufbaubank: InnoInvest
- Thüringer Aufbaubank: Beratungsrichtlinie